Offene Bezirksversammlung Schwaben: Zukunft, Gemeinschaft und Auszeichnung für besondere Leistungen

Rund 110 Teilnehmener kamen zur offenen Bezirksversammlung des Maler- und Lackierer-Innungsverbunds Schwaben in Augsburg – ein Rekordbesuch, der das große Interesse am fachlichen und persönlichen Austausch zeigt. Erstmals war die Veranstaltung auch für Nicht-Innungsmitglieder und andere Gewerke geöffnet, darunter Vertreter aus dem Metall- und Dachdeckerhandwerk.

Blick ins gut besuchte Auditorium der Handwerkskammer Schwaben – rund 110 Teilnehmende aus mehreren Gewerken

Applaus für die Referenten: Engagierte Diskussionen zu Zukunftsthemen wie Robotik, KI und Metaverse

Ehrung verdienter Persönlichkeiten des schwäbischen Malerhandwerks: Melanie Pölt, Anton Kerler, Marcel Doriat, Werner Rauch und Ralf Schmidt.

Verleihung des Schwäbischen Gestaltungspreises an Hubert und Ludwig Durz durch Dominik Haneberg und Stephan Rebholz.

Obermeister Stefan Ehle betonte in seiner Eröffnungsrede den Wert von Gemeinschaft und Dialog über Innungsgrenzen hinweg. Die Bezirksversammlung sei ein Beispiel dafür, „dass eine starke Gemeinschaft wirkt, weil wir gemeinsam mehr bewegen können als jeder allein“.
Im Mittelpunkt standen drei zukunftsweisende Themen: 

  • Robotik – vorgestellt von Christina Böhm, zeigte neue Automationsmöglichkeiten im Handwerk.
  • Künstliche Intelligenz (KI) – Mick Nitschke erläuterte, wie KI Abläufe beschleunigen und Betriebe unterstützen kann.
  • Metaverse – Christian Weninger präsentierte digitale Räume für Beratung und Visualisierung.

Ein Höhepunkt war die Ehrung engagierter Persönlichkeiten durch Dominik Haneberg:

Melanie Pölt, Anton Kerler, Marcel Doriat, Werner Rauch und Ralf Schmidt wurden für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet.

Gemeinsam mit dem neuen Bezirksinnungsmeister Stephan Rebholz verlieh Haneberg zudem den Schwäbischen Gestaltungspreis an Hubert und Ludwig Durz – als Anerkennung für handwerkliche Qualität und gestalterische Leistung.

Die Resonanz auf das offene Format war durchweg positiv. Viele Teilnehmer wünschten sich eine Fortsetzung im kommenden Jahr.